«Den Club geprägt»

Schürpf und Sorgic verlassen den FC Luzern

29. Mai 2023, 12:18 Uhr
Pascal Schürpf und Dejan Sorgic spielen am Pfingstmontag das letzte Mal im Dress des FCL.
© KEYSTONE/Walter Bieri
Vor dem letzten Spiel der laufenden Saison macht der FC Luzern einige Abgänge von Spielern publik. Den Club verlassen werden unter anderem Publikumsliebling Pascal Schürpf, Stürmer Dejan Sorgic und Mohamed Dräger.

Cupsieg, dann Barrage und jetzt steht man nach einer turbulenten Saison in der Qualifikation für die Conference League. Nach dieser Berg- und Talfahrt des FC Luzerns verabschiedet man sich von einigen Namen, die diese Zeit mitgeprägt haben.

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Pascal Schürpf

«Er hat sich einen Platz in den Geschichtsbüchern des Clubs gesichert» und habe diesen «nicht nur auf dem Rasen geprägt», wird FCL-Sportchef Remo Meyer in der Mitteilung des FCL zitiert. Trotzdem habe man sich entschieden, den auslaufenden Vertrag des Baslers, der in der Zentralschweiz zum grossen Publikumsliebling wurde, nicht zu verlängern.

Pascal Schürpf jubelt nach seinem Tor zum 1:1 im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und den Young Boys am Sonntag 2. Oktober 2022 in der Swissporarena in Luzern.

© KEYSTONE/Peter Klaunzer

Schürpfs Statistik beim FCL lässt sich durchaus sehen. In 198 Einsätzen gab der Offensivspieler 43 Assist und schoss 51 Tore. Damit belegt er Platz 6 der ewigen Torschützenliste des Clubs. Beim Cupsieg trug er mit einem Tor und Assist zum schlussendlichen Erfolg massgeblich bei. Meyer dankt Schürpf für seinen «leidenschaftlichen und kompromisslosen Einsatz für den FC Luzern.»

Dejan Sorgic

Für Dejan Sorgic ist nach drei Saisons ebenfalls Schluss. Der aus dem FCL-Nachwuchs stammende Zuger begann seine Profikarriere in Luzern in der Saison 2006/07. Nach Abstechern zu Schaffhausen, Kriens, Thun und AJ Auxerre kehrte der Stürmer auf die Saison 2020/21 zurück und war sogleich am Cupsieg der Luzerner beteiligt.

Nach seiner Rückkehr gehörte Sorgic zu den besten Torschützen der Zentralschweizer.

© KEYSTONE/Urs Flueeler

Sorgic verbuchte in 112 Spielen für den FCL 4 Assists und 32 Tore. Mit seiner professionellen Einstellung habe er auch abseits des Platzes überzeugen können und sei stets ein Vorbild gewesen.

Lorik Emini

Im Dezember 2019 debütierte der Rotkreuzer, der den FCL-Nachwuchs durchlief, in der ersten Mannschaft des FC Luzerns. 71 Mal stand Emini für die Zentralschweizer auf dem Platz. «Lorik hat nicht nur auf dem Platz immer mit vollem Einsatz gekämpft, sondern war mit seiner positiven Art auch neben dem Platz ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft», sagt Sportchef Meyer über den Mittelfeldspieler.

Der Rotkreuzer Emini entsprang dem Luzerner Nachwuchs und schaffte es bis in die erste Mannschaft.

© KEYSTONE/Marcel Bieri

Mohamed Dräger

Der tunesische Nationalspieler wird zu seinem Verein Nottingham Forest zurückkehren. Der FC Luzern hat sich entschieden, die Kaufoption beim ausgeliehenen Mo Dräger nicht wahrzunehmen.

Für Mo Dräger geht es zurück nach Nottingham Forest.

© KEYSTONE/Urs Flueeler

Dräger wechselte in der Winterpause der Saison 2021/22 zum FCL, wo er mit seinen guten Leistungen dazu beitrug, dass die Luzerner den Klassenerhalt schafften. «Er stand sinnbildlich für die Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft», so Remo Meyer.

Benji Kimpioka und Mamady Diambou zurück zu ihren Vereinen

Für die beiden ausgeliehenen Spieler wurde die Kaufoption nicht gezogen. Benji Kimpioka wird zurück zu Solna gehen. Diambou schliesst sich wieder RB Salzburg an.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 29. Mai 2023 11:56
aktualisiert: 29. Mai 2023 12:18